Stadt Duisburg und THS feiern Neugestaltung des Stadtplatzes am BauhausKarree
Kreuzungsbereich Kamp-/Kantstraße wird wieder zum zentralen Siedlungstreff
Duisburg, 19.06.2008. In Anwesenheit der Duisburger Bürger-meisterin Doris Janicki eröffnen die Stadt Duisburg und die THS Wohnen GmbH heute den Stadtplatz am BauhausKarree. Nach dem Umbau des Quartiers in den Jahren 2003 bis 2006 vervollständigt sich damit das Gesamtbild eines städtebauli-chen Ensembles, dessen hohe architektonische Qualität weit über die Stadt Duisburg hinaus Aufsehen erregt.
Wie in seiner Entstehungszeit bietet der Platz jetzt wieder Raum für öffentliches Leben, nachbarschaftliche Kontakte und kulturelle Aktivi-täten. Einen Vorgeschmack darauf vermittelt die heutige offizielle Übergabe an die Bewohner, die im Rahmen eines Mieterfestes statt-findet. Doris Janicki betont in ihrem Grußwort denn auch die Bedeu-tung des Umbaus im Rahmen der gesamten Stadtentwicklung. „Bauprojekte wie das BauhausKarree und ihre Bewohner halten un-sere Stadt Duisburg jung. Durch die Belebung öffentlichen Raums – wie hier des neuen Stadtplatzes – gewinnt Duisburg an Attraktivität, sowohl für seine Bürger als auch für seine Besucher. Was sich am Innenhafen in vorbildlicher Weise entwickelt hat, wollen wir auch an anderen Standorten realisieren.“ Jürgen Dressler, Stadtentwick-lungsdezernent der Stadt Duisburg, hebt in diesem Zusammenhang die Auswirkungen auf die Standortkonsolidierung Duisburg-Hamborns und die Entwicklung von Stadtteilaktivitäten hervor. „Heu-te ist ein bemerkenswerter Tag für die weitere Entwicklung des Wohnstandortes Hamborn: Den Bewohnern des BauhausKarrees wird ein Stadtplatz übergeben, der in seiner historischen Intention in hoher gestalterischer und handwerklicher Qualität wiederhergestellt wurde und eine sozial-kommunikative Situation ermöglicht, wie wir sie uns für viele Quartiere in der Stadt wünschen." In seiner ab-schließenden Rede unterstreicht Ulrich Küppers, Geschäftsführer der THS Wohnen GmbH, die gute Zusammenarbeit mit der Unteren Denkmalbehörde über die gesamten Jahre. „Das einvernehmliche Engagement hat die Realisierung des gesamten Projektes an vielen Stellen erst ermöglicht“.
Der mit der Gestaltung des Stadtplatzes beauftragte Landschaftsar-chitekt Joachim Reck hat sich in seiner Konzeption eng an den his-torischen Vorgaben orientiert. Durch die zurückspringenden Gebäu-defronten ist ein Platz mit vier Teilbereichen entstanden, der durch die Eckgebäude des Gebäudekomplexes gerahmt wird. Die niveau-gleiche Pflasterung in diesem nun verkehrsberuhigten Bereich stellt den Kreuzungsbereich Kamp-/Kantstraße in Anlehnung an seine ursprüngliche Form wieder her. Damit gewinnt auch das Wohnum-feld durch das Engagement der Stadt Duisburg und des Landes Nordrhein-Westfalen nun deutlich an Attraktivität. 390.000 Euro ha-ben sich Kommune und Land die Maßnahme kosten lassen.
Im Anschluss an den offiziellen Teil beleben die Bewohner des Bau-hausKarres den Stadtplatz mit „ihren“ Gästen bei Würstchen, Steaks und einem „kühlen Blonden“ neu. Für die musikalische Ausgestal-tung der Veranstaltung konnten die „Sängervereinigung Amicitia 1845“, das Männerensemble „Väter Holtens“ und der Gospelchor „Joyfull Noise“ gewonnen werden.




